Mitte der 80er Jahre verließen täglich rund 800 Mopeds das Simson-Fabrikgelände in Suhl und machten die Marke zum europäischen Marktführer. Nach der Wiedervereinigung sanken die Absatzzahlen drastisch, was 2002 zur Zwangsversteigerung und dem Aus der Simson-Zweiräder führte.

Mit dem Ende der Simson Zweirad GmbH wurde ein Kult geboren. Heute findet man zunehmend mehr Liebhaber des Ost-Mopeds in Deutschland. Die geringen Anschaffungskosten, die Robustheit und Reparierbarkeit machen das Moped beliebt bei jung und alt. Plattformen für die Liebhaber bieten das Internet, sowie die zahlreichen Simson-Clubs, -Vereine und Stammtischrunden. Jedes Jahr finden sich die Simson-Liebhaber auf zahlreichen Treffen zusammen, um ihr Zweirad zu feiern, Rennen auszutragen, Rundfahrten zu machen und um die Schätzchen anderer zu bestaunen.